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Ich weiss nicht wie es euch geht. Zumindest mir macht "lecker Essen" durchaus Spass. Und da es ja nicht jeden Tag nur Pizza oder Pommes geben soll, ergab sich irgendwann die Notwendigkeit auch nen bissle Kochen zu lernen. Und da dabei alles erlaubt ist, eigenen Ideen keine Grenzen gesetzt sind und so manches Ergebnis sicher als "extrem" und gar "voll Hardcore" gelten kann ist selber Kochen wirklich voll Punkrock! Also keine Angst vor Magengrummeln und ab den Herd geschrubbt, damit es auch in der Küche heisst: "D.I.Y. rules" und lieber selber kochen als systemkonformes Fertigfutter zu verputzen!


Teig:
1 Pack Trockenhefe
160 ml Milch
50 g Zucker
100 g Butter, zerlassene
1 Ei
1 Prise Salz
200 g Reismehl
150 g Maismehl
50 g Braunhirsemehl
(Oder Glutenhaltig stattdessen 400 g Weizenmehl)

4 Äpfel
1 Becher Saure Sahne
1 Glas Ananas
1 Pack Vanillezucker + 1 Esslöffel brauner Zucker

Butter zum Form einfetten


Da hier gerade ein wenig mit Glutenfreiem Essen herumexperimentiert wird, sind meine jüngsten Kuchen Erfahrungen gar mit dieser Kreation, die eigentlich eine Zusammenwürfelung des Rezepts für einen Hefeteig und den Gegebenheiten im eigenen Schrank darstellt.

Und natürlich wieder einmal ein Rezept dass gleich mehrere logistische Herausforderungen bietet: Nicht nur eine Schüssel, sondern auch ein Topf und gar eine Kuchenform(größere Auflaufform tut’s auch!!!) müssen als erstes lokalisiert und darauf am besten auch noch gereinigt werden.

Und los geht es mit der Milch und der Butter, die gemeinsam im Topf auf dem Herd erwärmt werden. anbrennen darf hier nix!, also wirklich nur auf kleiner Flamme die Milch erwärmen, die Butter schmilzt dann schon.

Während der Topf auf dem Herd steht könnt ihr dann schon einmal Mehl, Salz (Prise = 1/4 gestrichener Kaffeelöffel, nicht etwa Unmengen!!) und Zucker zusammen in eine große Schüssel geben. Nun die Trockenhefe und den Vanillezucker unter rühren, und… Jetzt sollte auch schon die Butter in der Milch geschmolzen sein. Der Fingertest beweist, ob ihr die Mischung so zu eurer Hefe/ Mehl Mixtur geben könnt: Brennt es, ist das auch für die Hefe eher unangenehm, und auf ein aufgehen muss man dann eher umsonst wareten. Also notfalls lieber noch mal etwas abkühlen lassen, bevor ihr die auf etwas über Körpertemperatur erwärmte Mischung in die Schüssel kippt. und nun heißt es erst einmal unter rühren, dann kneten. und da sowohl ihr als auch der Teig darauf ein Päuschen brauchen die Schüssel von ersterem mit einem Handtuch zudecken und an einen warmen Ort (Heizungsnähe stellen). Und euch dürft ihr erst einmal für ein halbes Stündchen hinlegen. Doch viel mehr Ruhezeit ist euch nicht gegönnt.

Und dann kann man auch schon den Inhalt des Glases mit Ananas Stücken abgießen und die Stücke, wenn sie denn groß sind, nochmals etwas zerkleinern. Und eure Kuchenform könnt ihr nun auch so langsam mit Butter einfetten und den Ofen zum Vorheizen auf 200° C anstellen.

Mittlerweile sollte der Teig somit etwa 1 h Zeit gehabt haben um ein wenig an Volumen zu gewinnen. Und wird zum Dank erst noch mal kurz geknetet, und dann mehr oder weniger passend in die Form gedrückt, so dass der Boden und Rand rundum bedeckt sind. Nun heißt es gleich nochmals eine Viertelstunde Geduld zeigen wobei euch diese Zeit nicht lang vorkommen wird. Schließlich müssen dann noch die Äpfel entkernt und in dünne Scheiben geschnitten werden. einen der Äpfel könnt ihr auch in kleine Würfelschneiden, und diese mit den Ananas Würfeln vermengen.

Jetzt ist aber wirklich genug Zeit verstrichen und somit heißt es: Die sauer Sahne auf dem Teig verteilen. Die Apfelschnitzel im Kreis auf dem Kuchen auslegen, wobei das Zentrum mit dem Gemisch aus Ananas und Apfelstückchen belegt wird. Danach nochmals großzügig Vanillezucker und/oder Zucker auf dem Obst ausstreuen und ab in den Ofen!

Nach etwa 40 Min Backzeit bei 190 ° C sollte es soweit sein und ihr könnt rufen: Start frei zum lecker Kuchen essen!!!

Ach, doch ob der Kuchen an Geschmack nochmals gewinnt wenn er nach dem Backen noch länger abkühlt und Zeit zu ziehen hat, kann ich leider gar nicht sagen… Die kurze Überlebenszeit des Backwerks ließ keine solchen Untersuchungen zu…. (Und da ich auch genug abbekommen wollte, blieb noch nicht einmal Zeit zum fotografieren...)


„Echtes“ Risotto ist zwar durchaus sehr lecker, verlangt aber so einige Zutaten (Weißwein, Risotto Reis, Sahne) die ich nicht immer greifbar habe. Tatsächlich hatte ich das Rezept hier mal ausprobiert, als ich Raclette Käse geschenkt bekommen hatte....

Ihr braucht für 2 Personen

Reis (Vom ungequollenen 1 große Tasse voll)
1 Joghurt (150 g Becher, Fettarm)
100 g Raclette Käse
250 g Pilze
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
Rosmarin gerebelt; 1 gehäufter Esslöffel
Gemüsebrühe 1 bis 1 ½ Esslöffel
Olivenöl

Die Vorbereitung ist leicht: Die Pilze abspülen, putzen (Mit Küchentuch abreiben, Stielenden abschneiden) und in Scheibchen schneiden. Die zwiebel und den Knoblauch beide schälen, und in kleine Würfel schneiden bzw. zerdrücken.
Und somit steht ihr schon in den Startlöchern. Das Öl heiß werden lassen, und darin erst die Zwiebel glasiren, dann den Knoblauch dazugeben und weiter auf heisser Platte anbräunen. Die Gemüsebrühe kann nun ebenfalls dazu und darauf wird die Tasse Reis und die zweieinhalb fache Menge Wasser darauf geben und alles umgerührt. Jetzt noch den Rosmarin dazu und dann heisst es erst einmal das ganze kurz aufkochen lassen, und es darauf auf kleiner Flamme weiterköcheln lassen. Und nun habt ihr erst einmal eine Viertel Stunde Ruhe die ihr z.B. zum Salat machen (falls gewünscht) nutzen könnt. Anschließend wird beherzt der Becher Joghurt untegerührt. Nun heisst es etwas vorsichtiger sein. Um Anbrennen zu vermeiden solltet ihr in den nun noch folgenden ca. 20 noch weiter nötigen Minuten Kochzeit öfters alles mal umrühren. Und dabei heißt es auch den Wasserstand im Topf im Auge zu behalten. Im Endeffekt soll das Wasser zum Schluss ja recht vom Reis aufgenommen sein. Falls der noch etwas arg bissfest erscheint notfalls etwas Wasser nachgiessen und noch etwas länger köcheln. Wenn kaum noch Flüssigkeit im Topf ist, wird der Topfinhalt mit den Raclettekäse Scheiben belegt und für die letzten paar Minuten weiter mit dem Deckel darauf geköchelt. Beim Entnehmen mischt sich der Käse recht gut mit dem Reis und den Pilzen, also spart euch hier das wilde einrühren.

Tja, und wenn dann wie erhofft 3 Minuten später der Käse recht zerlaufen aussieht, heisst es mal wieder: Guten Appetit!


Im Moment fehlt ja nun mal die Zeit zum großartig aufwändigen Kochen. Und u.a. Tomaten und Zwiebeln sowie ein Übermaß an Knoblauch sind Tabu. Da stellte sich schon bald die Frage: Was tun!?

Die folgenden 2 Rezepte sind recht schnell zubereitet und machen auch bei dem sekundär miternährten Familienmitglied keinen wunden Po!


Maximal einfacher Auberginen-Kartoffel Auflauf

Für 3 Personen

2-3 Auberginen (~ 800 g)

~ 800 g Kartoffeln

„Italienische Gewürzmischung“ (Pizza gewürz tut’s auch)

1 Knoblauchzehe

200 g Schafskäse

Pfeffer

1 Tasse Gemüsebrühe

1 Mozarella (also etwa – je nach Packungsgröße der verschiedenen Hersteller 150 - 200g)

etwas Olivenöl

1 Auflaufform


Auberginen sind ja ein Gemüse, das maximal einfach geputzt ist: Abspülen, Enden abschneiden und den rest in etwa 3 mm dicke (bzw. dünne) Scheiben schneiden.

Die Kartoffeln schälen (Ich bevorzuge von daher eher große Exemplare) und in etwa 2 mm – also möglichst dünne Scheiben schneiden.

Jetzt noch die Knoblauchzehe kleinschnibbeln oder drücken, und nun ist das wesentliche an Vorbereitung bereits getan!

Die Auflaufform mit dem Öl einpinseln, und als erste Lage Kartoffeln verteilen. Darauf kommt eine Lage Auberginen Scheiben. Etwas von der Gewürzmischung darüber geben, Schafskäse Bröckel darauf verteilen und auf dieser untersten Lage außerdem die kleingedrückte/ geschnittene Knoblauchzehe verteilen.

Und nun wird das ganze einfach mehrfach wiederholt. Also immer eine Lage Kartoffeln, darauf Auberginen gefolgt von der Gewürzmischung und dem Schafskäse. Nun noch die Tasse Gemüsebrühe angiessen...

Und dann darf das ganze auch schon in den vorgeheizten Ofen (Im Gasherd Stufe 6 ½ von 8). Die Gesamt Garzeit beträgt etwa 40 min. Wobei nach 20 min der mittlerweile ebenfalls kleingerupfte Mozarella oben darauf verteilt wird. Natürlich kann der Mozarella auch von Anfang an auf dem Auflauf verteilt werden – er ist dann jedoch am Ende der Garzeit wirklich ziemlich gebräunt. Aber uns haben bisher beide Varianten satt gemacht ... Ist tatsächlich im Moment ein ständig wiederkehrendes Gericht auf dem Speiseplan...


Jamaika Koalition (vegan)

Mit asiatischer Küche hat das folgende eher wenig zu tun... Ist eher die zeitsparende Kompensation, dass man grad nicht zum „richtig“ Kochen kommt und es mal wieder ein wenig „indisch“ daher kommen sollte...

Benötigt werden (für 3 Personen)

2 Zucchini(grün)

Je 1 rote und gelbe (große) Paprika

1 halber Teelöffel Kreuzkümmel

1 halber Teelöffel Coriander (gemahlen)

1 Eßlöffel Currypulver

1 Kaffelöffel Zucker

1 Packung Hafer Sahne


Olivenöl, Salz; Pfeffer

Die Zucchini und Paprika waschen, putzen und in kleine (wenige cm) große Würfel schnibbeln. Und da es sich bei beiden um recht leicht zu putzende Gemüse handelt, sollte somit bereits nach 5 min bereits das arbeitsaufwändigste an diesem Gericht erledigt sein.

(Sinnvoll wäre nur, sich jetzt schon klar zu sein, wass es denn als Beilage geben soll. Wer Reis favorisiert sollte den nun ebenfalls bereits aufsetzen. Das ganze kann man aber auch einfach mit Brot auftunken, oder Semmelknödel (s.u.) dazu machen!Letzteres ist ja unsere bevorzugte Variante..)

Tja, und dann gilt „Bussiness as usual“: Öl in einer großen Pfanne (mit höherem Rand) bzw. Topf heiß werden lassen. Den Kreuzkümmel ins heiße (!!) Öl geben, kurz umrühren. Dann das Gemüse zugeben und immer wieder während 5 min beim anbraten umrühren. Dabei auch den Coriander und den Zucker einrühren.

Die Hafersahne angießen, salzen und auch den Curry (Eure Lieblingsmarke halt) zugeben und darauf während 20-25 bei mittlerer Hitze gar köcheln. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und fertig is(s)t es auch schon wieder.



Um euch zu zeigen, dass ich hier nicht nur abstruse Rezepte zusammenstelle sondern mich auch selbst traue das angepriesene zu köcheln, links ein Bild des heutigen Abendessens: Pilze mit Knödeln ("beschwipste Pilze mit Knödeln") sowie Käsesoufflée. Letzteres (Die "Augen") mal in der einfachen Version ohne Lauch und aus der Muffin Backform. ... Zum überfressen hat es bei uns gereicht.

Wer es etwas fettärmer mag, ist dagegen vielleicht mit diesem gemüsegericht besser beraten:

7.12.08 Wintergemüse...Ofenfreuden!

Ihr braucht:

2 Karotten
1 Zuchini
2 Zwiebeln
4-5 große Kartoffeln
1 Petersilienwurzel
1 x rote , 1 x grüne Paprika
1 Fenchel (muss nicht aber kann... So langsam gewöhn ich mich an diese Knollen)

2 Löffel Gemüsebrühe- Pulver
1 Eßlöffel Kräuter der Povence
1 Eßlöffel Estragon (getrocknet)
Pfeffer nach Gutdünken

1 Tasse Wasser

Ich liebe ja Sachen die man einfach in den Ofen schiebt und die dann eine dreiviertel Stunde später – die man schon zum Spülen oder doch lieber für etwas netteres nutzen kann – fertig sind.

Das ganze ist extrem einfach: Kartoffeln schälen und ich dünne Scheiben schneiden und erst einmal beiseite stellen (Natürlich in einer Schüssel mit Wasser damit diese nicht unansehlich braun werden). Dann das ganze übrige Gemüse waschen und alle essbaren Teile in kleine Würfel schneiden. Die Gewürze samt Gemüsebrühe- Pulver unter die Gemüsewürfel mischen und somit seid ihr wirklich schon fast am Ziel. Nun noch eine Auflaufform mit Olivenöl auspinseln und die erste Schicht Kartoffel Scheiben auffüllen. Darauf die Hälfte des Gemüses schütten. Die restlichen Kartoffelscheiben darüber legen und dann mit dem übrigen Gemüse überdecken. Die Tasse Wasser daraufgeben und ab in den auf 200 Grad vorgeheizten Ofen.

Vorsichtige Gemüter spicken nach ca. 30 min nochmal in den Ofen und decken das ganze notfalls mit Alufolie ab um ein Austrocknen der obersten Lage zu verhindern. Falls nötig dann auch nochmal etwas Wasser nach gießen. Und nach 40-45 min sollte das ganze dann wirklich gut und lecker sein.

Passt übrigens sehr gut zu Käsesoufflée (siehe weiter unte), wobei man bei diesem besser eine Variante ohne Gemüseeinlage verwendet.

Und da das ganze ja eher zur dunklen Jahreszeit passt, darf die Begleitmusik gerne etwas düster angehauchter Punk, wie beispielsweise die ollen Briten Wave-Punker von The WALL sein.


Hier gabs ja länger keine Updates. Vielleicht lag es ja daran, dass ich in der kalten Jahreszeit selbst gerne einfach nen Ofenkäse in den Ofen stelle, vielleicht wars auch nur Faulheit. ... Oder ist zwischenzeitlich doch alles mißglückt? Wer weiß! Empfehlenswert sind auf jeden Fall wieder einmal diese zwei neuesten Rezepte:

Käsesoufflée mit Lauch

Für 3-4 Personen

Irgendwie habe ich ja schon ein Herz für Essen, dass man einfach in einer Form in den Ofen stellen kann, und dann nach all der Vorbereitung erst nochmal ein wenig Zeit hat wieder so richtig Appetit zu bekommen. Für manche sind Soufflées ja eher eine Kür, da es hier aber vorrangig um den Geschmack und nicht die wohlgefäligste Nuancierung der Oberflächenfärbung geht, ist das ganze eigentlich recht einfach.

Ihr braucht:


150 g geriebenen Edamer

40 g geriebener Parmesan

300 g Quark

Butter

1 große Zwiebel

1 Stange Lauch

2 Esslöffel Mehl (Dinkel Vollkorn, oder was immer zur Hand ist)

1/3 Tasse Milch

Pfeffer

Salz

Als erstes die Zwiebel in Würfel schneiden, den Lauch putzen und ebenfalls schneiden (Ringe). Beides dann in einer Pfanne in der Butter anbräunen. Sobald ein leichter Bräunungsgrad der Zwiebeln erreicht ist das Mehl darüberstäuben. Benfalls leicht anbräunen und dnn mit der Milch unter Rühren anbräunen.

Die Masse nach kurzem Abkühlen in einer Schüssel mit dem Quark  und sobald alles wirklich abgekühlt ist auch mit dem geriebenen Käse – verrühren.

Nun die Eier in Eiklar und Dotter trennen. Zwei der Eigelb kommen unter die Masse, und werden ebenfalls, zusammen mit etwas Pfeffer nach Geschmack und einer Prise Salz (Vorsicht, der Käse ist ja bereits salzig!) eingerührt; für das Dritte Eigelb müsst ihr euch leider eine andere Verwendung suchen (Vielleicht beim Warten auf das Soufflée schon mal n der Pfanne anbrutzeln und den schlimmsten Hunger stillen?).

Nun die drei Eiweiß mit einer Prise Salz mit dem Handrührer bei höchster Stufe zu Eischnee schlagen.

Den Eischnee vorsichtig aber bestimmt unter die Quark-Käse Masse ziehen (D.h. beim Einrühren so vorsichtig sein, dass nicht gleich wieder der Eischnee völlig zerfällt).

Nun heißt es nur noch eine Glasform (Eine Porzellan oder Steingutform, geht natürlich auch, eine Glasform erleichtert aber die Überwachung des Bräunungsgrades) mit Butter einfetten und die Masse einfüllen (Die Form sollte etwa so groß sein, dass die Masse 2/3 davon aufüllt – sie geht im Ofen ja noch auf!)

Nun kommt alles in den Ofen und darf dort vor sich hin backen.

Im Gasofen hat sich ½ h bei Stufe „6“ zum Aufgehen, sowie noch folgende 15 min bei Stufe „7“ zur Erreichung eines leichten Bräununggrades bewährt.

Wenn alles gut gegangen ist, ist das Soufflée dann nicht nur schön aufgegangen, sondern auch goldgelb mit leicht gebräunter Oberfläche, fällt beim Anschneiden nur wenig zusammen, und ist eine lockere käsig-leckere Masse mit etwas würzigerer Kruste und milderem Inneren.

Dazu passt: Z.B. Kartoffeln und ein grüner Blattsalat.

Tipp: Wer eine größere Form zur Verfügung hat, kann in die gefettete Form auf den Boden bereits in Scheiben geschnittene gekochte Kartoffeln legen und darauf die Soufflée Masse füllen. 


Passend zu den käsigen Schwaden die bei der langen Backzeit durch die Küche ziehen empfiehlt sich als Hintergrundmusik natürlich netter cheesy-sleazy Sound, sei es der „Las Vegas Grind“ Sampler, Betty Page Filmmusik oder auch das „Titty Twister Orchestra“.

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Ganz einfache: Kohlrabi- „indian style“


Für 2 Personen benötigt ihr:


1 Kohlrabi

1 große Tomate

1 Zwiebel

1 frische Chili (oder etwas Chilipulver)

Salz

Öl

1 walnußgrosses Stück Ingwer

1 Eßlöffel Coriander

1 Eßlöffel Garam Masala (Geürzmischung die es in jedem Asia Laden gibt)


Im Original gibt es ein ähnliches Rezept für Rettich und ohne Ingwer, diese Version mit Kohlrabi ist aber ebenfalls zu empfehlen. Wieder ein Rezept der Stufe: Maximal unkompliziert. Und mal ein „indian style“ Rezept, dass nicht in einer dicken roten Soße ertrinkt.

Die Zwiebel und Die Tomate würfeln. Den Ingwer schälen und in kleinste Stückchen schneiden. Das schwierigste an diesem Rezept: Die Kohlrabi nicht nur schälen, sondern mit einen Raffeleisen grob raspeln (Was die Zubereitung dieses Grundrezeptes für mehr Personen auch vom sportlichen her gesehen sehr empfehlenswert macht). Falls hr frische Chili verwendet diese waschen und in Ringe schneiden. Wer es lieber nicht so scharf mag wählt entweder eine milde grüne Sorte, oder entfernt alle Kerne.

In einem Topf Öl erhitzen, und die Zwiebeln darin anbräunen. Ingwer dazugeben und nochmals 2 minuten weiterbraten. Die Hitze etwas reduzieren und die Kohlrabiraspeln, den Coriander und die Tomate zugeben, kurz anbraten und dann ½ Tasse Wasser dazugiessen. Unter gelegentlichem Rühren für etwa 20 – 30 min kochen. Falls der Kohlrabi nicht genug Wasser abgibt, ab und zu noch etwas Wasser zugeben. Nach 10 Minuten Kochzeit auch die Chili zugeben und unterrühren.

Sobald der Kohlrabi dann gut durchgedünstet ist (Die Raspelstruktur ist icht mehr zu erkennen) heißt es : fertig ist.

Nur noch ein wenig Garam Masala leicht unterrühren (Eine Gewürzmischung die nicht mitgekocht wird, sondern erst vor dem Servieren darübergestreut wird) und es heißt mal wieder „Essen ist fertig“.

 
Dazu passt natürlich ein klassisches Curry, Reis oder arabische Brotfladen (Tschapatis gibt’s ja eher selten fertig zu kaufen) und beim Kochen natürlich die aktuelle Lieblngsscheibe des Kochs.

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11.11.07 „Chinese Take Away“ – Gemüse mit Soja

habe ich ursprünglich als reines Gemüserezept bekommen, schmeckt mit Sojaklöpsen darin aber gleich nochmal so gut!

Für 2-3 Personen benötigt ihr

 
1 Müslischale voll Sojabrocken

1 Paprika

½ Kohlrabi

1 große Karotte

1 Glas Bambustreifen

1 Stange Lauch

Alles gewaschen in gröbere Streifen geschnitten


1 Wasserglass voll Sherry (halbtrocken)


2-3 Knoblauchzehen - zerdrückt

1 Stück Ingwer (Walnussgros) – fein gehackt

2-3 Zwiebeln – in Ringen

1 Esslöffel Zucker

Sojasauce

Olivenöl

 

Wichtig ist vor allem, dass ihr rechtzeitig daran denkt, die Sojabrocken (Die es ja als staubtrockene Brocken in jedem Bioladen, Asiashop und gar Edeka gibt) in warmes Wasser einzulegen, bis sie weich sind (ca. ½ h).

In der Zeit könnt ihr bereits das Gemüse waschen und in Streifen schneiden, den Knoblauch zerdrücken etc.

Von den Sojabrocken das Wasser abgiessen und leicht ausdrücken. Nun zu den Brocken je etwa 1/3 von Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer geben, die Hälfte des Sherry zugeben und 2-3 Löffel Sojasauce dazugeben. Umrühren und einige Zeit (mindestens 15 min) ziehen lassen.

Dann heisst es endlich Herd an, und in einem grossen Topf (Wer einen Wok mit Deckel besitzt benutzt diesen) das Öl heiss machen. Wenn es wirklich heiss ist, Zwiebeln rein, umrühren, 2-3 Minuten anbraten, dann den Knoblauch und Ingwer dazugeben und ein paar Minuten weiterbraten. Als nächstes folgen die abgetropften (Die Sauce aufheben!!!) Sojabrocken, ebenfalls etwa 2-3 Minuten anbraten. Darauf das restliche Gemüse und den Zucker dazugeben, und ebenfalls für ein paar Minuten unter häufigem wenden anbraten.

Nun das ganze mit der Sauce, in der die Sojabrocken eingelegt gewesen waren, sowie dem Rest des Sherrys (Falls das Glas nicht schon seltsamerweise leer ist.) und noch einigen Löffeln Sojasauce ablöschen. Nun ist es fast geschafft! Kurz ohne Deckel, dann etwa für 5 Minuten mit Deckel weiterköcheln, und dann sollte das ganze auch schon fertig sein! Wer sein Gemüse lieber weicher als knackig mag, kocht das ganze noch eine Weile unter mäßiger Hitze länger – u.U. unter weiterer Flüssigkeitszugabe.

Dazu passt natürlich Reis, und wer mag summt beim Kochen „Chinese Takeway“ von den ADICTS mit....


10.10.07 Da ich auch diese Seite mal wieder weiterführen muss gibt es etwas das genauso schnell aufgeschrieben wie ganz flott gemacht ist und dazu natürlich wieder lecker schmeckt:

 "Flotte Flatschen" bzw. Zucchini Puffer 

 Ihr braucht:


1 Zucchini

2 Eier

1 Tasse Mehl

~ 80 g Schafskäse (möglichst kräftigen)

Salz

Pfeffer

Petersilie (etwa 1 Esslöffel voll von der getrockneten, oder ein kleiner Bund frische)

Wasser

 
Ein ganz simples Rezept, dass beim Willen zum nachkochen entstand. Nachdem wir mal außer Haus auf wirklich leckere Zucchinipuffer stießen, musste daheim versucht werden etwas wenigstens annähernd ähnliches hinzubekommen. Und da das Ergebnis so schlecht nicht war heisst es also:

Einfach 1 - gerne zuvor abgewaschene- Zucchini grob raspeln, Eier, Mehl, etwas Salz und den fein zerbröckelten Schafskäse, sowie den Pfeffer und die Petersilie darunterrühren. Je nach Frischegrad des eingesetzten Gemüses ist das Gemisch eher sämig oder doch vielleicht noch etwas bröseli. In diesem Fall müsst ihr nun noch mal mehr oder weniger Wasser unterrühren, bis ein halbwegs flüssiger Teig entstanden ist.

Diesen dann Portionsweise (etwa 3-4 Puffer / Durchgang) in einer Pfanne in heißem Olivenöl leicht braun (etwa 3 min/ Seite) ausbacken.

Fertig isst!!! Kann man prima mit Reis und weiterer Gemüsebeilage kombinieren, oder auch gerne einfach so schnabulieren.

Und weil SKA so schön dazu passt, und wir in der sonnigen Türkei das erste mal auf eine ähnliche Variante stießen, sind ATHENA sicher ganz hervorragend als musikalische Untermalung geeignet!


25.8.2007 “beschwipste Pilze” mit Knödeln


Zutaten für 2 Personen.

 
Eingeweichte Sojabrocken (/Sojaklöpschen; etwa eine Müslischüssel voll)

1 Ds. Pfifferlinge

1 Becher Sahne bzw. 1 Pack Sojasahne (~200 ml)

2 Zwiebeln

1 –3 Knoblauchzehe(n)

1 grosses Glas Chantré (100 ml)

1-     2 Lorbeerblätter

2-     ½ Kaffeelöffel Zucker

Gemüsebrühe Pulver ~ 2 Esslöffel

Pfeffer

Petersilie getrocknet (~ 1-2 Esslöffel) u.U. weitere Kräuter nach Lust und Laune

 

1 Pkg. Semmelknödel (im Kochbeutel)

 

Ist ganz einfach und schmeckt so lecker, dass es in dunklen Herbst und Wintermonaten so etwa 2-3 x im Monat auf den Tisch kommt.

Knödel gibt es von diversen Anbietern in handlichen Packungen angeboten. I.d.R. muss man einfach die Knödel eine Zeit in Wasser einlegen (~30 min), dann 1 min kochen und darauf noch länger im Wasser ziehen lassen (d.h. kleinste Stufe, bzw. ganz ausschalten)- aber schaut besser auf der Packung nach die ihr aktuell verwendet....

Bei perfektem Timing ist das Essen eigentlich recht schnell gemacht, nur müssen die Sojabrocken (wie ja auch die Knödel) zuvor erst einmal in Wasser eingelegt werden.

Sobald diese „rehydriert“ sind, kann es also wirklich losgehen:

 
Zwiebeln und Knoblauch schnibbeln und darauf in einem Topf in heissem Öl leicht anbräunen. (Zu dem Zeitpunkt am besten auch die zuvor bereits in einem anderen Topf mit leicht gesalzenem Wasser eingelegten Semmelknödel erhitzen)

Sojaklöpschen, Zucker  und Lorbeerblätter ebenfalls in den Topf geben, und erstere leicht unter Rühren anbraten. Jetzt die abgetropften Pilze dazugeben und ebenfalls kurz unter Rühren anbrutzeln, dabei aber die Hitze schon leicht zurücknehmen. Das Gemüsebrühe Pulver zugeben und einrühren.

Und nun das spannende: Den Chantré - natürlich geht auch anderer Weinbrand,  beste Ergebnisse gab es hier bisher aber mit diesem - zugiessen.

(Zu dieser Zeit könnten auch die im anderen Topf erhitzeten Semmelknödel so langsam am Kochen sein- von daher dort die Hitze abstellen, und die Knödel in Ruhe im geschlossenen Topf ziehen lassen)

Wer die Verschwendung des Alkohols nicht hinnehmen mag, darf über dem offenen Topf heftig einatmen, im Essen soll aber lediglich der Geschmack übrigbleiben, deshalb ganz wichtig: Den Weinbrand nicht erst kurz vor Schluss zugeben, denn dann schmeckt das ganze echt eher Schnapsig denn lecker!!

Einige Minuten Köcheln lassen.

Dann die (Soja?-)Sahne zugeben, die getrocknete Petersilie zugeben, heftig umrühren und weitere ca. 5-10 min köcheln lassen. Dabei ruhig auch immer wieder auf die Sojaklöpschen drücken, damit sie sich besser mit der Sauce voll saugen.

Vorsichtig probieren und gegebenenfalls nachwürzen.

Wenn die Sauce etwas eingedickt ist heisst es mal wieder: Guten Hunger!

Tipp: Wer mag kann natürlich auch frische Pfifferlinge nehmen, - doch was man bei deren Putzen beachten muss? – Ich weiss es nicht. Lecker ist es auch, wenn man zudem noch 2-3 frische Champignongs mit reinschnibbelt – diese dann einfach zeitgleich mit den Pfifferlingen in die Pfanne werfen.

Und da es wegen dem hier verwendeten Weinbrand so passend ist könnte man hier natürlich den Moers Film. Adolf – Im Bonker auf youtube anschauen....


25.8.2007 Indisch kochen leicht gemacht!


Nen bissle vorbelastet bin ich in der Hinsicht natürlich schon. Meine Kochkünste waren beim Ausziehen bei Muttern aber wie bei den meisten beschränkt. Spiegelei, Toast und Tomatensalat liessen sich noch ohne große Selbstverstümmelung zubereiten aber sonst sah es duster aus. Hier soll es demnächst also ein paar Rezepte mit asiatischen Touch geben. Zum Start aber einfach das einfachste Gericht das mir beim Auszug auf den Weg gegeben wurde und dass heute noch mit das bei Kochgästen beliebteste ist:

 „Das Herz schlägt links: ROTE Linsen“


Eine prima Beilage, die man auch einfach so mit etwas Reis geniessen kann

Für 2 Personen:


1 Tasse voll rote Linsen

Salz

Kreuzkümmel (Cumin) 1Teelöffel voll

2 kleingeschnittene Zwiebeln

ca. 60 g Butter (also etwa eine 1/4 handelsübliche Packung)

Currypulver mild (1-2 Teellöffel)


Rote Linsen gibt es auf jeden Fall in jedem Asienladen. Etwa eine Tasse voll in einen Topf geben und mehrmals mit kaltem Wssser waschen (Also Wasser drauf, abgiessen und das Spielchen mehrfach wiederholen). Danach die Linsen etwa mit 1 cm Wasser bedeckt für ca. 30 min, je nach Zeitplan aber auch gerne länger zum quellen stehen lassen.

Rote Linsen sind recht klein, von daher reicht diese doch recht kurze Einweichzeit!

Linsen dann zum Kochen bringen, sobald es brodelt die Temperatur etwas zurücknehmen und für ca. 25 min weiterblubbern lassen. Ausschalten.

In einer Pfanne die Butter erhitzen. Wenn sie wirklich heiß ist den Kreuzkümmel (falls ihr ganzen verwendet die Körner vorher anknacksen: In ein sauberes Papier schütten und mit einer Glasflasche fröhlich draufklopfen und drüberrollern hat sich dabei bewährt) zugeben, kurz umrühren und dann die Zwiebeln dazugeben. Zwiebeln gut anbräunen lassen und dann alles (Die Zwiebeln und die gesamte flüssige Butter mit dem Gewürz) auf die Linsen giessen und einrühren. Diese nochmals aufkochen und

Nun auch erst Salz dazugeben, und nach Lust und Laune mehr oder weniger mildes Currypulver zugeben. (Wer mag nimmt statt Curry Garam Masala. Ebenfalls eine Gewürzmischung, aber mit ganz anderer Note, die allerdings tatsächlich auch „vor Ort“ gerne verwendet wird.  Gibt es halt nicht überall zu kaufen, aber eigentlich auch in jedem Asia Laden.) Einige Minuten leicht blubbern lassen und dann heisst es mal wieder: Essen fassen!

Das ganze ist nun eine eher flüssige, gelbliche (auch schon vor Zugabe des Currypulvers), die vielleicht nicht wirklich vertrauenswert – wenn denn alles geklappt hat recht sämig schmeckt.


Musikalisch würde ich ja gerne Punk aus Indien dazu empfehlen, nur habe ich da selbst so gar nichts. Angeblich gibt es aber zumindest nen HC Sampler aus den neunzigern. Falls da jemand etwas hat wäre ich mehr als glücklich, wenn er / sie mir da eine Aufnahme von zukommen lassen könnte!


10.6.07 Das erste Rezept:

 „Igitt Fenchel“
 
Das war zumindest mein erster Gedanke als die Nachbarin vor ihrem Urlaub ihr restliches Gemüse inklusive Fenchel zur Verwertung vorbeibrachte.

Aber ohne zu grosse Mühe kann man ja mal einen (veganen) Eintopf zaubern:
 

Pro 2 Personen:

1 Grosse Fenchelknolle

2 mittelgrosse Karotten

Lauchzwiebeln nach Geschmack

4-6 mittelgrosse Kartoffeln

1 Zucchini

3 Tomaten

2 Zwiebeln

1 kleine Handvoll Rosinen oder Sultaninen 

 
Öl (Oliven-)

Gemüsebrühe

Pfeffer

Estragon (1 Kaffeelöffel voll von dem getrockneten)

1 Lorberblatt


Das schwierigste zuerst: Gemüse waschen, soweit empfehlenswert schälen, ansonsten putzen und dann in Würfel schneiden, bzw. die Karotten in Scheiben schneiden.

Öl im Topf heiss machen

Zwiebeln rein ins heisse (!) Öl und 2 min dünsten

Kartoffeln dazu und zwei Minuten anbraten

Den Rest des Gemüses dazuwerfen sowie das Lorbeerblatt, wieder 2-4 min unter rühren anbraten

Rosinen oder Sultaninen dazugeben, umrühren (Eine Idee die entstand um den kräftigen, aber ebenfalls süßlichen Geschmack des Fenchels in Zaum zu halten)

2 Tassen Wasser dazu, Gemüsebrühe, Pfeffer und Estragon dazugeben, gut umrühren und unter gelegentlichem Rühren im geschlossenen Topf für ca. 20 min köcheln

Vorsichtig probieren: Wenn die Kartoffeln durch sind: GUTEN APPETIT!

(Bzw. andernfalls noch ein paar min weiterköcheln...)

 

Dazu passte zur Untermalung der Werkelei in der Küche zumindest bei mir z.B. die vorgestellte Hamburg 2006 DVD wunderbar... 

 

 
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